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JK | Coaching & Consulting

Der Grund warum du keines deiner Ziele erreichst

Mein Neujahresvorsatz für das Jahr 2016 war es einen eigenen Fitnessblog zu starten. Dieses Ziel habe ich nicht erreicht. Die Artikel waren schlecht, die Homepage sah schrecklich aus und der Blog ging nie online. Ich weiß, dass es vielen anderen auch so mit ihren hochgesteckten Zielen geht. Das muss aber nicht sein, denn nun erfährst du was wir die ganze Zeit falsch gemacht haben.

 

Wörter: ~1.000 | Geschätzte Lesezeit: 5min


Gliederung

1. Ein Ziel vs. eine gute Idee

2. Wie du jedes Ziel ins SMART-Format bringst

3. Warum SMART-Ziele nicht funktionieren

 

1. Ein Ziel vs. eine gute Idee

Als Ernährungsberater plaudere ich mal aus dem Nähkästchen. So klingen die meisten Ziele:

  • „Ich möchte abnehmen.“
  • „Ich will fit werden.“
  • „Ich möchte mich gesünder ernähren.“
  • „Ich will die schlabbrigen Oberarme loswerden.“
  • Ich will den Speck um den Bauch verlieren.“
  • „Ich möchte Masse aufbauen.“

 

Es gibt so einige Probleme, die sich mit solchen „Zielen“ ergeben. Tatsächlich würde ich diese Sätze nicht als Ziele bezeichnen, sondern lediglich als eine gute Idee. Mein Vorhaben einen Fitnessblog zu starten war meilenweit davon entfernt ein richtiges Ziel zu sein. Lass mich dir erklären wieso.

 

“You want to set a goal, that is big enough that in the process of achieving it you become someone worth becoming.”

– Jim Rohn (self-made millionaire)

Anfang 2016: Ich wollte unbedingt 200kg heben beim Deadlift. Ich hatte mich so sehr in diese Zahl hineingesteigert, dass ich meine eigene Gesundheit aufs Spiel gesetzt hab‘.

 

Einen Fitnessblog zu starten oder abzunehmen ist eine gute Idee. Aber es ist weit davon entfernt große Veränderung zu bewirken. Abnehmen kann alles sein. Wäre dein Ziel „ich will abnehmen“, dann hättest du es ja bereits erreicht, wenn du in der Nacht von Montag auf Dienstag viel schwitzt und die Waage am nächsten Morgen 200g weniger anzeigt.

Jede gute Idee kann man in ein Ziel umformulieren. Alle meine aktuellen Ziele, habe ich mit der SMART-Methode formuliert. Die Wirkung ist erstaunlich. Einen Großteil meiner Neujahresvorsätze konnte ich bereits erreichen und bei allen anderen habe ich einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. SMART ist ein klassisches Modell, wie man sich Ziele setzen sollte. Schauen wir uns das Wort SMART an. Ziele sind:

 

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Achievable – also erreichbar
  • Realistisch
  • Timely – also haben ein Datum bis wann man es erreichen möchte

 

 

2. Wie du jedes Ziel ins SMART-Format bringst

1) Ziele sollten eindeutig definiert sein: spezifisch. Schauen wir uns die gute Idee an. „Ich möchte abnehmen“. Zu sagen, dass man einfach nur abnehmen möchte genügt nicht. Es muss präziser sein. Wahrscheinlich willst du nicht nur Wassergewicht verlieren, sondern Fettgewebe. Spezifisch bedeutet auch, wieviel du abnehmen möchtest.

 

Also wird in Schritt 1) das Ziel verwandelt in: „Ich möchte 5kg Körperfett verlieren.“

 

2) Dein Vorhaben sollte messbar sein. Wenn es um Fettabbau geht, dann tracke aussagekräftige Werte. Die Waage, deine Umfänge, Kleidergrößen, Spiegelbilder, Gesundheitsmarker im Blutbild, deine Laune oder Energielevel und Performance beim Sport – alles was deinen Erfolg veranschaulichen kann. „Ich möchte 5kg Körperfett verlieren.“ Messwerkzeug kann eine BIA – eine Waage mit sogenannter Bioimpedanzanalyse sein, die dir dein Körperfett in % anzeigt.

3) Dein Ziel ist achievable. Das Erreichen des Ergebnisses ist attraktiv für dich. Es ist erstrebenswert. Relevant für deine weitere Zukunft. Das ist dein „Why“. Warum du die 5kg Fett verlieren willst. Hier klärst du wichtige Beweggründe für dich. Ob es darum geht, nackt besser auszusehen, um mehr Selbstvertrauen zu haben. Oder ob dein Antrieb ist, das Risiko für Diabetes und Herzkreislauferkrankungen zu senken. Später mehr dazu. Nun kommen wir der Sache aber schon näher:

 

„Ich möchte 5kg Körperfett verlieren, um mich wohler in meinem Körper zu fühlen.“

 

4) In einem Tag 10kg Körpergewicht zu verlieren ist nicht ganz unmöglich, aber sollte ambitionierten UFC-Kämpfern vorbehalten sein. Daher muss dein Ziel realistisch sein. 5kg Fettmasse zu verbrennen ist unterschiedlich schwer, je nach dem wo du startest. Ist dein Startpunkt der eines adipösen Mannes mit einem BMI über 35 dann kannst du das Ziel schneller erreichen. Willst du lediglich für den Sommer definierter aussehen und du hast nur etwas Speck um den Bauch herum, dann dauert es wahrscheinlich etwas länger diese 5kg Fett zu verlieren.

5) Eine zeitliche Komponente lässt dein Ziel wichtig und vor allem dringend wirken. Für sein Ziel einen Zeitstrahl („Timeline“) herauszuarbeiten, kann dabei helfen motiviert zu bleiben. Setzen wir uns mal ein realistisches Ziel mit einem konkreten Datum:

 

„Ich möchte in 10 Wochen 5kg Körperfett verlieren, um mich wohler in meinem Körper zu fühlen.“

 

Schon viel besser als „ich möchte abnehmen“. Merkst du den Unterschied? Spürst du schon die Wirkung des neuen Ziels? Das motiviert.

 

3. Warum SMART-Ziele nicht funktionieren

Dein Ziel muss vor Allem eins sein: Emotional. Du hast einen starken Wunsch - ein Verlangen. Du hast ein Motiv – also einen Beweggrund. Ziele ins SMART-Format umzuwandeln macht Sinn, funktioniert in der Ernährungs-Welt aber nicht optimal. Deswegen habe ich den Ansatz angepasst.

 

„SMART-Ziele funktionieren nicht. Zumindest nicht, wenn das Thema Ernährung lautet. Es fehlt die antreibende emotionale Komponente.“

– John-Francis Kennedy

 

Im nächsten Blog erfährst du, wie du endlich dein Ziel erreichen kannst. Mit einem starken emotionalen Antrieb, kannst du selbst die größten Hürden überwinden. Im kommenden Artikel erkläre ich dir, weshalb du mit dem „Warum“ starten solltest. „Start with Why“ heißt das Mantra und es ist ein Erfolgsgarant für einen gesunden und attraktiven Körper.

 

Ernährung ist emotional: In einem Ernährungsvortrag im April 2018, habe ich mit einer meiner Essstörungen aufgeräumt. Denn der Grund, warum du dich aktuell so ernährst wie du es tust, hat mit deinen Gewohnheiten und Gefühlen zu tun.

 

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